„Die Mitarbeiter wollen heute einfach nicht mehr arbeiten.“
„Die jungen Menschen haben keine Loyalität mehr.“
„Der Fachkräftemangel macht alles kaputt.“
„Die Digitalisierung funktioniert bei uns nicht.“
Solche Sätze höre ich regelmäßig in Gesprächen mit Unternehmern, Führungskräften und Praxisinhabern.
Und manchmal sind sie sogar teilweise richtig.
Die entscheidende Frage lautet jedoch:
Hilft uns diese Erkenntnis dabei, etwas zu verändern?
Das Problem kennen reicht nicht aus
Viele Unternehmer kennen ihre Herausforderungen sehr genau.
Sie wissen, dass sie Schwierigkeiten haben, neue Mitarbeiter zu gewinnen. Sie wissen, dass Prozesse nicht optimal laufen. Sie wissen, dass die Kommunikation im Team verbessert werden könnte. Sie wissen, dass Digitalisierung notwendig ist.
Doch zwischen dem Erkennen eines Problems und dessen Lösung liegt oft eine große Lücke.
Genau an dieser Stelle bleiben viele Unternehmen stehen.
Es wird analysiert, diskutiert, erklärt und begründet. Manchmal sogar über Monate oder Jahre.
Doch die Situation verändert sich nicht.
Die Verantwortung liegt nicht immer bei Ihnen – aber die Lösung schon
Eine Führungskraft ist nicht für jedes Problem verantwortlich.
Mitarbeiter treffen eigene Entscheidungen. Märkte verändern sich. Gesetzliche Rahmenbedingungen werden angepasst. Kunden verhalten sich anders als früher.
All das liegt oft außerhalb des eigenen Einflussbereichs.
Die Frage ist daher nicht:
„Wer hat das Problem verursacht?“
Sondern:
„Wer übernimmt Verantwortung für die Lösung?“
Erfolgreiche Führungskräfte unterscheiden sich häufig genau an diesem Punkt von weniger erfolgreichen.
Sie investieren weniger Energie in die Suche nach Schuldigen und mehr Energie in die Suche nach Lösungen. Verantwortung bedeutet nicht, an allem schuld zu sein. Verantwortung bedeutet, trotz schwieriger Rahmenbedingungen handlungsfähig zu bleiben.
Die Haltung macht den Unterschied
In meinen Coachings erlebe ich immer wieder zwei Arten von Menschen.
Die erste Gruppe erklärt sehr detailliert, warum etwas nicht funktioniert.
Die zweite Gruppe beschäftigt sich damit, was trotz der Schwierigkeiten möglich ist.
Beide Gruppen sehen dieselbe Realität.
Doch sie erzielen völlig unterschiedliche Ergebnisse.
Wer ausschließlich über Probleme spricht, beschäftigt sich gedanklich permanent mit Hindernissen. Wer sich mit Lösungen beschäftigt, beginnt automatisch nach Möglichkeiten zu suchen. Lösungsorientierung ist deshalb weniger eine Methode als vielmehr eine Haltung.
Eine einfache Frage für Ihren Führungsalltag
Wenn Sie das nächste Mal über eine Herausforderung sprechen, stellen Sie sich folgende Frage:
„Trägt das, was ich gerade sage oder tue, zur Lösung bei?“
Falls die Antwort „Nein“ lautet, lohnt es sich, die Perspektive zu wechseln.
Denn genau dort beginnt Führung.
Nicht beim Benennen des Problems.
Sondern beim ersten Schritt in Richtung Lösung.
Vom KENNEN zum KÖNNEN
Die meisten Unternehmer kennen ihre Herausforderungen.
Die entscheidende Fähigkeit besteht darin, daraus konkrete Maßnahmen abzuleiten und diese konsequent umzusetzen.
Genau dabei begleiten wir unsere Kunden.
Denn nachhaltige Veränderungen entstehen nicht dadurch, dass Probleme erkannt werden.
Sie entstehen dadurch, dass Menschen Verantwortung übernehmen und handeln.
Die Frage bleibt also:
Sind Sie Teil der Lösung oder noch Teil des Problems?
Sie möchten darüber reden? Hier der Link zur Kontaktaufnahme: www.4dhr.de/kontakt
