Love it, change it or leave it

Warum das Jahresende der beste Zeitpunkt für ehrliche Selbstreflexion ist

„Love it, change it or leave it.“
Ein kurzer Satz. Drei Optionen.
Und genau deshalb so kraftvoll.

Zum Jahresende, wenn das Tempo langsamer wird und der Kalender sich schließt, entsteht etwas Seltenes: Abstand.
Abstand vom Tagesgeschäft.
Abstand von Routinen.
Abstand von dem, was wir das ganze Jahr über einfach „mitlaufen lassen“.

Und genau dieser Abstand macht eine Frage möglich, die unbequem ist – aber notwendig:

Soll im nächsten Jahr wirklich alles so bleiben wie bisher?


Love it – wenn es wirklich stimmig ist

Es gibt Konstellationen, die passen.
Rollen, in denen Sie sich wiederfinden.
Aufgaben, die Energie geben statt rauben.

Wenn Sie wissen, warum Sie tun, was Sie tun.
Wenn Verantwortung Sinn stiftet.
Wenn Ihr Unternehmen, Ihr Team oder Ihre Führungsrolle zu Ihnen passt.

Dann ist „love it“ keine Bequemlichkeit.
Es ist eine bewusste Entscheidung, Dinge wertzuschätzen und weiterzutragen.

Auch das ist Klarheit.
Auch das ist Haltung.


Change it – wenn Sie Ihre Themen längst kennen

Viele Unternehmer, Führungskräfte und Selbstständige kennen ihre Herausforderungen sehr genau:

  • zu wenig Zeit für strategische Themen
  • operative Aufgaben statt unternehmerischer Arbeit
  • Führung kostet mehr Energie, als sie gibt
  • gute Ideen, aber keine nachhaltige Umsetzung
  • Kommunikation bleibt unter ihren Möglichkeiten

Das Entscheidende ist:
Es fehlt meist nicht an Erkenntnis – sondern an Umsetzung.

„Change it“ heißt nicht, alles neu zu erfinden.
Es heißt, Verantwortung zu übernehmen:

  • für klare Prioritäten
  • für Strukturen, die entlasten
  • für Entscheidungen, die nicht länger vertagt werden

Genau hier liegt der Unterschied zwischen Wissen und Wirken.
Zwischen Kennen und Können.


Leave it – wenn Veränderung nicht mehr reicht

Der ehrlichste – und unbequemste Teil.

Manchmal passt ein System nicht mehr.
Manchmal eine Rolle.
Manchmal ein Umfeld.

„Leave it“ ist kein Scheitern.
Es ist Selbstachtung.

Wer bleibt, obwohl er innerlich längst gegangen ist, zahlt oft einen hohen Preis –
leise, schleichend, dauerhaft.

Das Jahresende ist ein guter Moment, sich diese Wahrheit zu erlauben.
Ohne Drama.
Aber mit Klarheit.


Jahresende: kein Abschluss, sondern ein Spiegel

Der Jahreswechsel löst keine Probleme.
Aber er zeigt sie deutlicher.

Er hält einen Spiegel vor:

  • Was gibt mir Energie – und was kostet mich dauerhaft Kraft?
  • Was soll bleiben?
  • Was darf sich verändern?
  • Und wovon sollte ich mich verabschieden?

Nicht alles lässt sich sofort lösen.
Aber alles darf ehrlich benannt werden.


Haltung statt Vorsätze

Es geht nicht um To-do-Listen oder gute Vorsätze.
Es geht um Haltung.

Haltung zeigt sich darin,

  • ob wir Dinge weitertragen, die uns nicht mehr tragen
  • ob wir Veränderung vertagen oder gestalten
  • ob wir bewusst entscheiden – oder hoffen, dass sich etwas von selbst ändert

Love it. Change it. Or leave it.
Nicht als Druck.
Sondern als Einladung zur Ehrlichkeit.

Wenn Sie merken, dass Sie vieles längst kennen, aber noch nicht ins Handeln kommen, begleiten wir Sie gern.

Vom Nachdenken ins Entscheiden.
Von Klarheit zur Umsetzung.
Vom KENNEN zum KÖNNEN.

👉 https://4dhr.de/kontakt/

Like this article?

Share on Facebook
Share on Twitter
Share on Linkdin
Share on Pinterest

Leave a comment